Comedy bringt die Menschen zum Lachen

Im menschlichen Miteinander wird das Lachen als Ausdruck für Sympathie und gegenseitiges Einverständnis verstanden und entfaltet dadurch eine besänftigende, konfliktbegrenzende Wirkung, die dem Zusammenleben in Gruppen förderlich ist. Unbewiesen, aber nicht unwahrscheinlich ist die Einschätzung mancher Forscher, das Lachen sei eine der grundlegendsten Kommunikationsformen des Menschen, das menschheitsgeschichtlich der Entwicklung von Sprache deutlich vorausgehe. Als Beleg hierfür dient der Umstand, dass das Lachen in einer Gehirnregion ausgelöst und gesteuert wird, die deutlich älter ist als das Sprachzentrum. einige Comedy-Künstler könnendiese Gehirnregionen anregen: Ein Experte ist Comedy-Redner Guido Rapp. Meist ist Lachen fröhlich. Lachen kann auch bei eigentlich bösartigen Situationen auftreten. Auch bei einem Krimi-Dinner kann viel gelacht werden, auch wenn es eigentlich um die Aufklährung eines Mordes geht. Eine Art fröhlichen oder sarkastischen lauten Lachens, meist in Gesellschaft, ist das Gelächter. Als zwanghaftes Lachen oder als Lachkrampf kann das Lachen außerdem im Zusammenhang mit psychischen Störungen oder nervösen Erkrankungen stehen. einen Lachkrampf kann man beim Improtheater oder beim Improvisationstheater bekommen. In der Medizin wird Lachen oder Heiterkeit als Therapieunterstützung eingesetzt, was im Volksmund in der Redewendung „Lachen ist gesund“ zum Ausdruck kommt. Aus sozialpsychologischer Sicht ist exzessives Lachen geradezu ein Sieg des Körpers über die Macht des sonst dominierenden Verstandes. Als Indiz hierfür dient die Beobachtung, dass in einer heiteren Gruppe das Lachen eine Eigendynamik gewinnt, die resistent ist gegenüber vernünftigen Überlegungen.Den Heilungsprozess mancher Krankheiten kann man durch Lachen fördern. Hierbei macht man sich das mit dem Lachen verbundene gesteigerte Wohlbefinden zunutze, das zum Abbau von Stress und somit zu einer Verbesserung des Allgemeinzustands eines Patienten beiträgt. Speziell auf Kinderstationen hat man gute Erfahrungen mit regelmäßigen Auftritten von „Stations-Clowns“ gemacht. Einige arbeiten auch als Moderatorin.

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